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Immobilienrecht, hier: Grundstückskaufvertragsrecht

Ein Kaufvertrag über den Erwerb einer Immobilie hat in der Regel eine Abwicklung von gegenseitigen Leistungen zum Gegenstand. Der Verkäufer bewilligt zu Gunsten des Erwerbers Eintragungen im Grundbuch (so u.a. eine sog. Eigentumsverschaffungsvormerkung etc.) und erwartet im Gegenzug die Zahlung des vereinbarten Kaufpreises.

Bei Streitigkeiten über gegenseitige Vertragspflichten gibt es nur zwei Handlungsoptionen, nämlich 1. eine Leistungsverweigerung und auf die eigene Rechtsansicht sturköpfig beharren oder – nach hiesiger Ansicht wesentlich vernünftiger – 2. eine einvernehmliche Lösung mit der jeweils anderen Vertragspartei zu finden.

Lassen Sie sich anwaltlich vertreten und handeln Sie richtig!

Denn gerade im Fall einer vermeintlich festgefahrenen Situation kann ein klärender Austausch von (richtigen) Rechtsansichten über den Fortgang der Streitigkeit zum Wohler aller Beteiligter entscheidend sein.

Sie können davon ausgehen, dass jeder Anwalt und jede Anwältin die Tätigkeit äußerst gewissenhaft und verschwiegen sowie vertraulich ausübt. Eine gerichtliche Auseinandersetzung kann meist schon im Vorfeld durch sachliche Verhandlungen mit der Gegenseite vermieden werden.

Konnten sich die Vertragsparteien nicht einvernehmlich einigen, muss der jeweilige Anspruch leider vor dem Zivilgericht geltend gemacht werden. Eine ähnliche Fallkonstellation wurde im Februar 2021 durch den Vorsitzenden des zuständigen Senats am Kammergericht Berlin entschieden, wonach eine Erwerberin, hier Frau Dr. M.-A., in zweiter Instanz zur Bewilligung der Löschung der eingetragenen Eigentumsverschaffungsvormerkung rechtskräftig verurteilt wurde. Dem Rechtsstreit war ein vom Verkäufer vorab beim Landgericht erwirktes Erwerbsverbot gegen die Erwerberin vorausgegangen, welches der Sicherung der Eigentumsposition des Verkäufers dient.