Strafverteidigung
Strafverteidigung

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- Hinweis: Die KHB ist nicht die einzige Kanzlei in Deutschland, welche im Bereich der Strafverteidigung tätig ist. Fachanwaltstitel liegen nicht vor und sind auch künftig nicht angedacht. -

Über den Kanzleiinhaber:

Ehrenämter
Ehrenämter


Prüfer im Prüfungsausschuss der IHK Berlin (AEVO 38), Arbeitgebervertreter

Mitglied im Vorstand der Rechtsanwaltskammer Berlin, RAK Berlin

Stellv. Beauftragter der RAK Berlin für das Anwaltsnotariat

Mitglied im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen, ASJ Berlin (SPD)

Beruf
Beruf


"Wenn der eigene Beruf zugleich leidenschaftlich ausgeübtes "Hobby" ist, dann hat man seine Berufung gefunden."
Daniel Holz

Seit Anbeginn der Zulassung freiberuflich selbstständig tätig, und zwar unter der Geschäftsbezeichnung KHB (Kanzlei Holz Berlin) in Abgrenzung zu anderen gleichnamigen Kolleg:innen.

Berufliche Mitgliedschaften:

Berliner Anwaltsverein e.V.
Deutscher Anwaltverein e.V.

Studium


Abgeschlossenes Studium der

Betriebswirtschaftslehre,
Abschluss: Dipl.- Betriebswirt (BA),

an der Berufsakademie Berlin (BA), heute eingegliedert, in: Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin / Berlin School of Economics and Law

Abgeschlossenes Studium der

Rechtswissenschaften,
Abschluss: Diplom-Jurist,

an der Martin-Luther-Universität Halle - Wittenberg.

Ausbildung


Referendariat, Oberlandesgericht Naumburg,

Stationen, u.a.:
Stadt Halle (Saale), Fachbereich Recht
Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt,
Abt. 3: Vizepräsident, Wirtschaft, Kultur, Bauwesen und Verkehr

mit anschließender Zweiter Juristischer Staatsprüfung, Abschluss: Ass. Jur.

Echte Beispiele aus der Praxis

Ohne Anspruch auf fortlaufende Aktualisierung
Architektenrecht

Hier: Honorarklage nach HOAI

Ingenieur- und Architektenleistungen unterlagen einem sog. Preisrecht, nämlich der HOAI, welche bestimmte Honorarsätze vorsah. Inzwischen gibt es zahlreiche Gerichtsentscheidungen zur HOAI, welche nunmehr nach einer Entscheidung des EuGH lediglich eine Art Orientierungshilfe darstellen dürfte. Die Vergütung kann somit nahezu individuell der Höhe nach frei vereinbart werden. Obgleich dieser Regelungen hat sich eines jedoch nicht geändert, nämlich der Grundsatz, dass sämtliche Vereinbarungen mit den Auftraggebern lieber schriftlich vereinbart werden sollten. Denn oftmals besteht Unklarheit darüber, in welcher Höhe was genau vereinbart worden sei.

Aber auch im Falle der Vereinbarung kann es vorkommen, dass die Vergütung zwar schriftlich vereinbart, die Leistung beauftragt und sodann die erbrachte Leistung aber dennoch nicht bezahlt wird. Hier hilft nur die sog. Honorarklage.

Handeln Sie richtig und lassen Sie sich anwaltlich vertreten!

Denn gerade im Fall der Geltendmachung einer Vergütung nach HOAI kommt es auf konkrete Einzelheiten der Fallgestaltung (Fristen, Form, Honorarzone, Aufstockungsklage etc.) an.

Sie können davon ausgehen, dass jeder Anwalt und jede Anwältin die Tätigkeit äußerst gewissenhaft und verschwiegen sowie vertraulich ausübt. Eine gerichtliche Auseinandersetzung kann meist schon im Vorfeld durch sachliche Verhandlungen mit der Gegenseite vermieden werden.

Ein Fall der Honorarklage eines fast 70-jährigen herzkranken Diplomingenieurs, welcher seine Ansprüche im sechsstelligen Bereich klageweise gegen die ihrerseits durch eine Fachanwaltskanzlei anwaltlich vertretenen Auftraggeber, Eheleute Frau und Herr Dr. K., geltend machen musste, wurde im Juli 2021 durch den Vorsitzenden der zuständigen Kammer am Landgericht Berlin verhandelt. Es muss nicht immer eine Verurteilung am Ende eines Prozesses stehen. In vielen Fällen ist auch ein Vergleich eine prozessökonomisch sinnvolle Lösung einer Rechtsstreitigkeit. Nach Erörterung der Sach- und Rechtslage schlossen die Eheleute mit dem Diplomingenieur einen gerichtlichen Vergleich, wonach sich die Eheleute u.a. zur Zahlung eines sechsstelligen Betrages an den Diplomingenieur rechtskräftig verpflichteten. Es ist immer erfreulich, wenn sich Parteien des Rechtsstreits ‚zusammenraufen‘, wieder Rechtsfrieden miteinander finden und schließen.

Immobilienrecht

Hier: Grundstückskaufvertragsrecht

Ein Kaufvertrag über den Erwerb einer Immobilie hat in der Regel eine Abwicklung von gegenseitigen Leistungen zum Gegenstand. Der Verkäufer bewilligt zu Gunsten des Erwerbers Eintragungen im Grundbuch (so u.a. eine sog. Eigentumsverschaffungsvormerkung etc.) und erwartet im Gegenzug die Zahlung des vereinbarten Kaufpreises.

Konnten sich die Vertragsparteien nicht einvernehmlich einigen, muss der jeweilige Anspruch leider vor dem Zivilgericht geltend gemacht werden. 

Lassen Sie sich anwaltlich vertreten und handeln Sie richtig!

Sie können davon ausgehen, dass jeder Anwalt und jede Anwältin die Tätigkeit äußerst gewissenhaft und verschwiegen sowie vertraulich ausübt. Eine gerichtliche Auseinandersetzung kann meist schon im Vorfeld durch sachliche Verhandlungen mit der Gegenseite vermieden werden.

Im Juni 2021 beschäftigte sich der zuständige Senat am Kammergericht Berlin mit einer Klage der Erwerber, Eheleute Herr und Frau K., welche den Verkäufer erstinstanzlich auf Auszahlung des auf dem Notaranderkonto hinterlegten Kaufpreises, zzgl. eines weiteren Betrages, zzgl. Schadenersatz und zzgl. Anwaltskosten in Anspruch nehmen wollten. Zum größten Teil zu Unrecht, wie das Gericht mit Urteil entschied. Der Kaufpreis wurde vom Verkäufer bereits vor Klageerhebung zur Auszahlung vollständig angewiesen. Zudem wies bereits das Landgericht Berlin die Klage hinsichtlich des begehrten Schadenersatzes und hinsichtlich der Anwaltskosten ab. Lediglich die durch die Kläger geleisteten streitigen Zahlungen wurden gerichtlich gegen den Verkäufer festgesetzt. Und dennoch wurden dem Beklagten (Verkäufer) durch das Erstgericht die Kosten der ersten Instanz zu 89% auferlegt. Dass das so nicht sein kann, war u.a. auch Gegenstand der sodann erfolgten Berufung des Beklagten.

Der Beklagte begehrte mit seiner Berufung eine Korrektur der erstinstanzlichen Entscheidung sowohl hinsichtlich der Kosten der ersten Instanz als auch der den Klägern zuerkannten Zahlungen, und hatte damit nur teilweise Erfolg. Das Kammergericht änderte die Kostenentscheidung, wonach nunmehr die Kläger 91% der Kosten der ersten Instanz zu tragen haben, weil diese zum überwiegenden Teil den Rechtsstreit verloren hatten. Hinsichtlich der zuerkannten Zahlungen blieb das erstinstanzliche Urteil aufrechterhalten.

Immobilienrecht

Hier: Notarhaftung

Es kann vorkommen, dass nach Immobilienerwerb Streitigkeiten entstehen, nämlich wenn die Parteien um gegenseitige Vertragspflichten streiten, wie etwa die Zahlung des Kaufpreises, die Beschaffenheit des Kaufgegenstandes etc. Folge der Streitigkeiten der Vertragsparteien sind gegenseitige Schuldzuweisungen und beiderseitige Leistungsverweigerungen. Es entwickelt sich meist eine nicht förderliche, emotional aufgeladene, subjektive Eigendynamik und es kommt zu einem Stillstand, der eigentlich von beiden Seiten nicht gewollt sein kann.

Nur selten wird von den Kaufvertragsparteien geprüft, ob eventuell ein Mangel am Notarvertrag vorliegen könnte, für den der /die Notar:in einstandspflichtig ist; die sog. „Notarhaftung“.

Handeln Sie richtig und lassen Sie sich anwaltlich vertreten!

Denn gerade im Fall der Geltendmachung der Notarhaftung ist eine dezidierte Prüfung der notariellen Urkunde unerlässlich.

Sie können davon ausgehen, dass jeder Anwalt und jede Anwältin die Tätigkeit äußerst gewissenhaft und verschwiegen sowie vertraulich ausübt. Eine gerichtliche Auseinandersetzung kann meist schon im Vorfeld durch sachliche Verhandlungen mit der Gegenseite vermieden werden.

In den Fällen der Notarhaftung gibt es verschiedene Möglichkeiten der Inanspruchnahme und des Regresses, welche für jeden Einzelfall geprüft werden sollten. Eine ähnliche Fallkonstellation wurde durch Urteil des Vorsitzenden der für die Notarhaftung zuständigen Kammer am Landgericht Berlin, über zwei Instanzen hinweg, zuletzt mit Entscheidung des zuständigen Senats des Kammergerichts Berlin aus Mai 2021, im Fall des ehem. Notars H. aus Berlin, aufgrund der von diesem Notar begangenen Amtspflichtverletzung, entschieden, wonach der Notar zur Erstattung eines der Höhe nach noch zu beziffernden Schadenersatzbetrages an den Verkäufer rechtskräftig verurteilt wurde.

Verbraucherrecht

Hier: Vertragsumstellung und unberechtigte Gebühren

Nachdem ihr Mann im Februar 2021 verstorben war und die Telefongesellschaft hierüber unterrichtet wurde sowie eine Umstellung der Kontodaten beantragt worden war, begehrte die 74 jährige Frau G.K. anwaltliche Hilfe bei der Geltendmachung ihrer Rechte. Denn die Telefongesellschaft bestätigte einerseits den Empfang des Antrags auf Umstellung der Kontoverbindung und versuchte jedoch andererseits weiterhin von diesem nicht mehr bestehenden Konto abzubuchen, weshalb Frau K. zusätzliche „Mahngebühren“, „Rückläufergebühren“ sowie „Bearbeitungsgebühren“ in Rechnung gestellt wurden. Zudem wurde seitens des Telefonanbieters einfach ein sog. „postalischer Rechnungsversand“ für 2,56 € / Monat abonniert, obwohl Frau K. diesen nicht bestellt hatte.

Frau K. handelte richtig und ließ sich anwaltlich vertreten!

Denn nicht jede Rechnung muss auch so hingenommen werden, wie sie der Aussteller übersendet und beziffert. Manchmal lohnt sich ein genauer Blick in die Vertragsdetails sowie auf die sog. materielle Rechtsgrundlage.

Sie können davon ausgehen, dass jeder Anwalt und jede Anwältin die Tätigkeit äußerst gewissenhaft und verschwiegen sowie vertraulich ausübt. Eine gerichtliche Auseinandersetzung kann meist schon im Vorfeld durch sachliche Verhandlungen mit der Gegenseite vermieden werden.

Frau K. hatte für diese Art von Fallgestaltung eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, so dass sie sich auch über die Übernahme der Kosten keine Gedanken machen musste. Denn gerade bei kleineren Streitigkeiten kann es sich lohnen, eine Versicherung abgeschlossen zu haben, welche über eine Deckungszusage die Kosten der anwaltlichen Tätigkeit für den jeweilig Ratsuchenden übernimmt.

Im Fall der 74 jährigen Frau K. wurde mit der Telefongesellschaft die Umstellung des Vertrages, die kostenfreie Stornierung des Abonnements, die kostenfreie Stornierung der bezifferten Gebühren sowie eine zusätzliche Gutschrift i.H.v. 50,00 € ausverhandelt.

Ermittlungsverfahren

Hier: Tatvorwurf der „Körperverletzung pp.“

Manchmal wird das Geschehen auch unübersichtlich. Frau R. A., eine verheiratete und gestandene Frau, wurde von einer anderen Dame der tätlichen Auseinandersetzung an der Warenausgabe in einem Kaufhaus etc. bezichtigt. Als der Ladendetektiv dazwischen ging, soll es weitere Tatgeschehen gegeben haben. Frau A. musste im Krankenhaus ärztlich behandelt werden.

Zunächst muss man wissen, dass die Ermittlungsbehörden (Polizei oder Staatsanwaltschaft) bei Verdacht zu ermitteln haben. Eine Strafanzeige kann sowohl bei der Polizei als auch bei der Staatsanwaltschaft gestellt werden. Der Beschuldigte erhält sodann von der Ermittlungsbehörde (i.d.R. von der Polizei) einen Vernehmungsbogen. Zudem wird der Vorgang bei der Staatsanwaltschaft registriert und eine sog. Rotakte angelegt. Es gilt der sog. „Amtsermittlungsgrundsatz“. Ist eine Verurteilung wahrscheinlich, wird der/die Beschuldigte angeklagt und es findet eine Verhandlung vor dem/die Strafrichter:in statt.

Auch bei solchen behaupteten Geschehensabläufen ist ein Blick in die (in diesem Fall fast 60seitige) Ermittlungsakte und Sichtung der Behauptungen und Einlassungen sämtlicher Beteiligter zwingend erforderlich! Richtigerweise darf und kann die Akteneinsicht nur durch eine:n Anwalt:in erfolgen, da ein Anwalt zugleich ein „unabhängiges Organ der Rechtspflege“ darstellt. In solchen Fällen kommt es drauf an, ob überhaupt eine tatbestandliche Handlung vorliegt und wenn ja, von wem, sowie, ob nicht sogar das vermeintliche Opfer absichtlich ein „Gerangel“ angestrebt haben könnte..

Sie können davon ausgehen, dass jeder Anwalt und jede Anwältin die Tätigkeit als Strafverteidiger:in gewissenhaft und verschwiegen sowie vertraulich ausübt. Es muss nicht zwangsläufig zum Strafverfahren vor einem Strafrichter oder einer Strafrichterin kommen! Wichtig ist nur, dass Sie rechtzeitig anwaltlichen Beistand beiziehen.

Im Fall der Frau A. konnte sich die Verdachtslage nicht bestätigen, erst Recht bei der konkreten Fallgestaltung. Im März 2021 erging eine Einstellung nach § 170 II StPO.

Keine Vertretung durch die KHB

Immobilienrecht, hier: Grundstückskaufvertragsrecht

Ein Kaufvertrag über den Erwerb einer Immobilie hat in der Regel eine Abwicklung von gegenseitigen Leistungen zum Gegenstand. Der Verkäufer bewilligt zu Gunsten des Erwerbers Eintragungen im Grundbuch (so u.a. eine sog. Eigentumsverschaffungsvormerkung etc.) und erwartet im Gegenzug die Zahlung des vereinbarten Kaufpreises.

Bei Streitigkeiten über gegenseitige Vertragspflichten gibt es nur zwei Handlungsoptionen, nämlich 1. eine Leistungsverweigerung und auf die eigene Rechtsansicht sturköpfig beharren oder – nach hiesiger Ansicht wesentlich vernünftiger – 2. eine einvernehmliche Lösung mit der jeweils anderen Vertragspartei zu finden.

Lassen Sie sich anwaltlich vertreten und handeln Sie richtig!

Denn gerade im Fall einer vermeintlich festgefahrenen Situation kann ein klärender Austausch von (richtigen) Rechtsansichten über den Fortgang der Streitigkeit zum Wohler aller Beteiligter entscheidend sein.

Sie können davon ausgehen, dass jeder Anwalt und jede Anwältin die Tätigkeit äußerst gewissenhaft und verschwiegen sowie vertraulich ausübt. Eine gerichtliche Auseinandersetzung kann meist schon im Vorfeld durch sachliche Verhandlungen mit der Gegenseite vermieden werden.

Konnten sich die Vertragsparteien nicht einvernehmlich einigen, muss der jeweilige Anspruch leider vor dem Zivilgericht geltend gemacht werden. Eine ähnliche Fallkonstellation wurde im Februar 2021 durch den Vorsitzenden des zuständigen Senats am Kammergericht Berlin entschieden, wonach eine Erwerberin, hier Frau Dr. M.-A., in zweiter Instanz zur Bewilligung der Löschung der eingetragenen Eigentumsverschaffungsvormerkung rechtskräftig verurteilt wurde. Dem Rechtsstreit war ein vom Verkäufer vorab beim Landgericht erwirktes Erwerbsverbot gegen die Erwerberin vorausgegangen, welches der Sicherung der Eigentumsposition des Verkäufers dient.

Strafbefehl

Hier: Diebstahl

In Fällen, wo das Tatgeschehen für die Ermittlungsbehörde und den oder die Richter:in klar „auf der Hand liegt“, kann auch ein sog. Strafbefehl ergehen. Es handelt sich um ein beschleunigtes Verfahren, ohne mündliche Verhandlung. Der oder die Strafrichter:in fertigt dann einen Strafbefehl, welcher dem/r Angeklagten zugestellt wird.

So geschehen auch bei der Angeklagten, Frau K. V. Gegen Frau V. wurde ein Strafbefehl wegen Diebstahls ( § 242 StGB) erlassen. Frau V., eine alleinstehende und mittellose Studentin, soll sich in einem Kaufhaus selbst bedient und u.a. Lebensmittel entwendet haben. Eine sehr schockierende und tragische Situation; besonders in einem Land wie unserem.

Der/die Angeklagte hat nach Zustellung des Strafbefehls zwei Wochen Zeit einen Einspruch einzulegen. Geschieht dies nicht rechtzeitig, wird der Strafbefehl rechtskräftig und der/die Angeklagte gilt als verurteilter Straftäter.

Wird Einspruch eingelegt, gibt es eine mündliche Verhandlung vor dem / die Strafrichter:in. Es werden Zeugen geladen etc. Wichtig: Es muss dann nicht bei der Strafdrohung des Strafbefehls bleiben. Es kann im Einzelfall auch eine höhere Strafe ergehen, wenn kein Freispruch in Frage kommt.

Frau V. handelte richtig und machte von ihren Rechten Gebrauch.
Sie ließ sich anwaltlich vertreten!

Sie können davon ausgehen, dass jeder Anwalt und jede Anwältin die Tätigkeit als Strafverteidiger:in gewissenhaft und verschwiegen sowie vertraulich ausübt. Es muss nicht zwangsläufig zum Strafverfahren vor einem Strafrichter oder einer Strafrichterin kommen! Wichtig ist nur, dass Sie rechtzeitig anwaltlichen Beistand beiziehen.

Im Falle des Strafbefehls gegen die Angeklagte Frau V. wurde das Verfahren, nach Einspruch gegen den Strafbefehl, im Februar 2021 gemäß § 153a II StPO endgültig eingestellt. Frau V. hat damit u.a. späterhin keine beruflichen Nachteile zu befürchten, da sie nicht als vorbestraft gilt und keine Eintragungen im BZR ersichtlich sind.

Ermittlungsverfahren

Hier: Tatvorwurf der fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr

Zur Verwunderung von Herrn H. K. wurde gegen ihn Strafanzeige wegen eines behaupteten Verkehrsunfalls mit Personenschaden, durch Anfahren eines Fahrradfahrers an einer Kreuzung, gestellt. Das dramatische an der Situation: Herr K. ist Taxifahrer und seine Existenz hängt von seinem Job ab; besonders in der ohnehin schwierigen Zeit der Coronapandemie.

Zunächst muss man wissen, dass die Ermittlungsbehörden (Polizei oder Staatsanwaltschaft) bei Verdacht zu ermitteln haben. Eine Strafanzeige kann sowohl bei der Polizei als auch bei der Staatsanwaltschaft gestellt werden. Der Beschuldigte erhält sodann von der Ermittlungsbehörde (i.d.R. von der Polizei) einen Vernehmungsbogen. Zudem wird der Vorgang bei der Staatsanwaltschaft registriert und eine sog. Rotakte angelegt. Es gilt der sog. „Amtsermittlungsgrundsatz“. Ist eine Verurteilung wahrscheinlich, wird der/die Beschuldigte angeklagt und es findet eine Verhandlung vor dem/die Strafrichter:in statt.

Herr K. erhielt somit nicht nur einen Anhörungsbogen der Polizei, sondern auch eine Nachricht von seiner KfZ- Versicherung (zum Thema Hochstufung und Schadenersatz). Es drohte zudem der Entzug der Fahrerlaubnis.

Herr K. handelte absolut richtig und machte von seinen Rechten Gebrauch. Er ließ sich anwaltlich vertreten! Denn gerade bei dem vorliegenden Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung drohte nicht nur eine Verurteilung, sondern auch ein kompletter Existenzverlust.

Ob die Voraussetzungen des § 229 StGB vorliegen, kann erst nach Einblick in die Ermittlungsakte erfolgen. Es kommt auf jedes einzelne Detail an. Richtigerweise darf und kann die Akteneinsicht nur durch eine:n Anwalt:in erfolgen, da ein Anwalt zugleich ein „unabhängiges Organ der Rechtspflege“ darstellt.

Sie können davon ausgehen, dass jeder Anwalt und jede Anwältin die Tätigkeit als Strafverteidiger:in gewissenhaft und verschwiegen sowie vertraulich ausübt. Es muss nicht zwangsläufig zum Strafverfahren vor einem Strafrichter oder einer Strafrichterin kommen! Wichtig ist nur, dass Sie rechtzeitig anwaltlichen Beistand beiziehen.

Im Fall des Herrn K. ließ sich die Verdachtslage nicht bestätigen, so dass noch im Stadium des sog. Ermittlungsverfahrens im Januar 2021 eine Einstellung nach § 170 II StPO erging . Damit war zugleich auch der Entzug der Fahrerlaubnis nicht mehr vakant. Auch das Thema der Hochstufung durch die KfZ- Versicherung konnte geklärt werden.

Ermittlungsverfahren

Hier: Tatvorwurf der Körperverletzung

Herr E.B. erhielt eines Tages überraschend von der Polizei die Mitteilung, er sei Beschuldigter in einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs der Körperverletzung (§ 223 StGB). Herr B., angestellter Hausmeister einer Wohnungsbaugesellschaft, wurde der tätlichen Auseinandersetzung Straße wahrend seiner Arbeitszeit bezichtigt. Natürlich besonders tragisch, da mit dem Vorwurf auch seine berufliche Existenz gefährdet war.

Zunächst muss man wissen, dass die Ermittlungsbehörden (Polizei oder Staatsanwaltschaft) bei Verdacht zu ermitteln haben. Eine Strafanzeige kann sowohl bei der Polizei als auch bei der Staatsanwaltschaft gestellt werden. Der Beschuldigte erhält sodann von der Ermittlungsbehörde (i.d.R. von der Polizei) einen Vernehmungsbogen. Zudem wird der Vorgang bei der Staatsanwaltschaft registriert und eine sog. Rotakte angelegt. Es gilt der sog. „Amtsermittlungsgrundsatz“. Ist eine Verurteilung wahrscheinlich, wird der/die Beschuldigte angeklagt und es findet eine Verhandlung vor dem/die Strafrichter:in statt.

Im Fall des Vorwurfs der Körperverletzung müssen u.a. alle sog. Tatbestandsmerkmale der Norm des § 223 StGB vorliegen. Ob das der Fall ist, kann erst nach Einblick in die Ermittlungsakte erfolgen. Denn gerade bei einer behaupteten Körperverletzung kommt es auf jedes einzelne Detail an. Richtigerweise darf und kann die Akteneinsicht nur durch eine:n Anwalt:in erfolgen, da ein Anwalt zugleich ein „unabhängiges Organ der Rechtspflege“ darstellt.

Sie können davon ausgehen, dass jeder Anwalt und jede Anwältin die Tätigkeit als Strafverteidiger:in gewissenhaft und verschwiegen sowie vertraulich ausübt. Es muss nicht zwangsläufig zum Strafverfahren vor einem Strafrichter oder einer Strafrichterin kommen! Wichtig ist nur, dass Sie rechtzeitig anwaltlichen Beistand beiziehen.

Herr B. handelte richtig und machte von seinen Rechten Gebrauch. Er ließ sich anwaltlich vertreten!

Im Fall des Herrn B. ließ sich die Verdachtslage nicht bestätigen, so dass noch im Stadium des sog. Ermittlungsverfahrens im Januar 2021 eine Einstellung nach § 170 II StPO erging.